Geräucherte Mettwurst

… just another MettBlog

Neuer Versuch

Da ich es bisher (außer Mittwoch :o ((   )  immer geschafft habe und mir die Waldhausstraße (mein “Feind”) schon durch meine Träume geisterte, hab’ ich es heute wieder versucht…

Und HEY, TISCHLER!!!! Conny nix Weichei, Conny Kampfsau! :o )

Für heute ist mein Schweinehund besiegt. Es lebe der Ehrgeiz! 

Traumfee

Es war wie erwartet, ich hörte sie draußen in der Küche laut schreien. Beide. Es ging wie immer um das Eine, das ich nicht so wirklich verstand. Wusste nur, dass es etwas Schlechtes sein musste, weil es immer Ärger darum gab, aber gleichzeitig so hochinteressant, dass es immer Thema war. Immer, wenn er besoffen von der Arbeit kam.

Ich würde es vermutlich nie machen, denn eigentlich bin ich um die Zeit, in der man sich darum streitet, sehr müde und möchte schlafen, so wie jetzt. Aber ich wollte mal abwarten, ich würde bald eingeschult, da sollte man ja alles lernen. Ich hoffte, auch darüber.

Die Anderen schliefen schon oder taten zumindest so.

Draußen schrieen und fluchten sie weiter.

Plötzlich stand die Traumfee neben mir.

„Nervt dich das nicht elend?“

„Klar, aber was soll ich machen?“

„Sag’ ihnen, dass du müde bist und sie aufhören sollen!“

„Nee, dann setzt sie mich wieder neben sich, damit er sie in Ruhe lässt. Dazu hab’ ich heut’ nun überhaupt keinen Nerv…Außerdem säuft sie in letzter Zeit immer mit. Ich bleib schön hier in meinem Bett!“

Sie dachte einen Moment nach, lächelte dann kaum merklich, griff in ihren Rucksack und holte etwas heraus.

„Ich muss weiter, aber du kannst hiermit für den Rest der Nacht schlafen…“ sagte sie und legte mir einen kleinen Bogen mit zwei noch kleineren Pfeilen auf die Decke. Und schon war sie weg.

Ich nahm den Bogen, spannte einen der Pfeile ein, schoss ihn in Richtung Küche ab. Er sauste los, durchs Schlüsselloch, den Flur, das Schlüsselloch der Küchentür und traf  ihn im Auge. Stolz auf meinen Erfolg schickte ich den Zweiten gleich hinterher. Er nahm den gleichen Weg, surrte dabei ein bisschen und drang tief in ihren Nacken ein.

Ruhe.
In einer anderen Ecke des Zimmers nuckelte schmatzend eine meiner Schwestern an ihrem Daumen.
Ich schob den Bogen unter mein Kissen und schlief ein.

Die schwarze Feder

Ich war auf dem Weg zum Abendgymnasium – schon zehn vor sechs und ich war spät. Physik-Klausur um sieben und ich musste noch einiges nachschauen.
In der Südanlage schon wieder ´ne rote Ampel…! Rechts an der Bushaltestelle war eine junge Frau, sie stand da mit einen etwa 16-18 Jahre alten Jungen im Rollstuhl, den sie versuchte zu beruhigen. Es hatte ihn wohl irgend etwas erschreckt, er gab lautes Stöhnen und kurze, ängstliche Schreie von sich, seine spastisch verkrampften Hände versuchten sich gegen das Taschentuch zu wehren, mit dem sie ihm den aus dem Mundwinkel tropfenden Speichel abwischen wollte.

Im Rückspiegel sah ich eine Frau mit einem weißen, frisch geschorenen Pudel mit Strass-Halsband an der Leine sich der Haltestelle nähern. Sie trug einen roten Hut mit einer kleinen, schwarzen Feder und ein rotes, ein bisschen zu enges Kostüm. Sie sah angewidert auf den Rollstuhl, schaute schnell wieder weg, schüttelte kaum merklich den Kopf und zog ihren Hund, einen großen Bogen um die Haltestelle machend, über die Fahrbahn hinter mir.

Die Ampel immer noch rot. Die Frau mit dem Hut war jetzt hinter meinem Wagen. Hatte ich das Physik-Buch auch eingepackt? Ich legte den Rückwärtsgang ein, gab Gas und setzte recht schnell zurück. Ein kleines Jaulen, ein lauter, spitzer Schrei, ein heftiger Aufprall, mein Wagen hüpfte kurz. Die kleine schwarze Feder schwebte vom Dach auf die Motorhaube. Die Ampel wurde grün. Ich fuhr los, es holperte noch mal heftig.

Ja, ich hatte das Physik-Buch dabei.

Den Feind nicht besiegt…

Mein Babe…Ich bin RICHTIG angepiekt. Komme gerade vom Biken zurück und habe meinen inneren Schweinehund nicht überwinden können. Der Schweinhund ist in dem Fall eine Steigung, die sonst immer der Höhepunkt am Ende einer Tour ist – etwa 500 Meter übelst steil (müsste mich mal erkundigen, wieviel %). Heute musste ich nach etwa 400 Metern absteigen und den Rest schieben… Ich ärgere mich so – ging aber definitiv nix mehr, hatte heute die Tour ausgedehnt über Gießen – Launsbach – Wissmar – Lollar – Ruttershausen – Odenhausen – Frohnhausen -> Odenhausen – Salzböden – Schmelz – Reimershausen – Kirchvers – Krumbach – Krofdorf – Gießen.

Jetzt bin ich plattgefahren, hungrig und hab’ das Bedürfnis zu duschen. Und ärgere mich. Übermorgen oder Samstag versuche ich es wieder – aber nach einer etwas kürzeren Tour.

Ja komm, beschimpf’ mich, gib’ mir Tiernamen!!!

Konstruktive und wenn du es brauchst auch destruktive Kritik hier rein!

Für gute Ideen…

…und liebe Verewigungen :o )

Bolli, mein Herz!

Jetzt solltest du dich entfalten können… Dies ist ein Testlauf :o ))

Warum ein Mettwurst-Blog?

Das bin ich...Vielleicht, weil ich der Überzeugung bin, dass etwa 90% des menschlichen Gehirns aus geräucherter Mettwurst bestehen könnte, ohne dass jemand es bemerkt?!

Oder bin ich Fan von Mark Mettblog?

Oder…?

Frei nach dem Motto: “Immer feste druff!” würde ich mir hier witzige, ernste, blödsinnige und interessante Diskussionen und Kommentare wünschen.

Ich = Conny, 42 G, aus Hessen.

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