Mein lieber Scottie, so ganz kann ich es immer noch nicht glauben. Und mich daran gewöhnen – das will ich nicht. Du wirst niemals ganz weg sein, das verspreche ich dir, in meiner Erinnerung wirst du immer als das lachende, sanfte, große “böse” Monster bei mir sein, wenn ich an dich denke. Mit 31 sterben, das wird NIEMALS zu verstehen oder zu akzeptieren sein.
Wir sehen uns dann drüben, wenn ich auch komme!
geschrieben am 18. November 2007 um 15:14 Uhr von Conny
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Schon wieder ist ein Freund meiner Töchter gestorben… 22 Jahre alt. Durch ihre eigenen Behinderungen bedingt leben sie ja mit vielen ebenso behinderten jungen Menschen zusammen beziehungsweise haben ihre Sozialkontakte vorwiegend in diesem Umfeld. Und da es einige Behinderungen gibt, die den Betroffenen nicht allzu alt werden lassen, verlieren meine Mädels sehr oft Freunde, für die es einfach noch nicht an der Zeit war, zu sterben… Aber wann ist “an der Zeit”? Sicher ist es dann soweit, wenn es einfach so ist, aber ich finde es so unfair! Zum Einen muss der behinderte Mensch schon mit seiner Krankheit und der sozialen Ausgrenzung leben, zum Anderen bekommt er dafür auch noch “nur die Hälfte eines Lebens”…
Etwa einmal im Jahr (ein grauenhafter “Durchschnitt”) stirbt einer der Freunde meiner Mädels – und jedes Mal bin ich hilflos, unfähig zu helfen im wahrsten Sinne des Wortes. Den Tod einer Oma, eines Opa kann man ja noch “sinnvoll” erklären…
Und wie kann ich meine Töchter trösten, wie kann man den Sinn des Todes eines so jungen Menschen erklären??? Das kann man nicht, ich weiss – es bleibt unfair für den, der stirbt und für den, der zurück bleibt und trauert und vermisst und nicht versteht.
geschrieben am 8. November 2007 um 15:32 Uhr von Conny
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